Trauerseminare

 

Entstehung unseres Kreativworkshops
 
 
 
Die Gruppenstunden der Selbsthilfegruppe und das Zusammensein
während der Gedenkfeiern bestätigt uns immer wieder, wie wirksam
die gegenseitige Hilfe betroffener Eltern ist. Nicht nur uns war die
Gemeinschaft mit Eltern, deren Kind gestorben ist, eine Hilfe, auch
andere empfinden dieses gegenseitige Getragen werden, ein Teilen
des Schmerzes und der Trauer und die somit verbundene Erleichterung
und Veränderung im Trauerprozess!
 
Der erste Kreativworkshop 2002 findet in einem Pfadfinderheim in Höflein statt. Drei Tage lang sind wir im Kreativ-werden und im Gespräch unseren verstorbenen Kindern noch näher. Die Tage tun gut und verändern unseren Schmerz!
So ist Höflein ein Probelauf!
 
 
Aufbau und Ziele

ganz am Anfang stand bei mir die Überlegung: "Was hat uns geholfen?" und "Wie verpacke ich all die Hilfestellungen in einem Workshop?" So beginne ich ein detailiertes Konzept für die zukünftigen Workshops zu entwerfen.

Die Gruppentreffen der Selbsthilfegruppe zeigen immer wieder wie wichtig das Gespräch zwischen Betroffenen ist, und zwar in einer Art und Weise, dass sich jeder einbringen kann.

Teilnehmer der Kreativworkshops 2006

So beginnen wir unsere Kreativworkshops am Morgen immer mit einer Gesprächsrunde. Ein Gedicht (ein Dia ...) führt zum Thema hin, sodass sich das Gespräch wie von selbst ergibt und viele Gefühle frei werden können.

Der Abendkreis beendet den Tag und stellt die Gedanken und Gefühle in den Raum, die wir tagsüber erlebt haben - wir weinen und lachen gemeinsam und die Nähe unserer verstorbenen Kinder wird oft ganz intensiv spürbar!

Tagsüber finden die unterschiedlichsten Workshops statt, die ausschließlich von betroffenen Müttern oder Vätern geleitet werden, die in ihrem Seminar jene Hilfe weitergeben, die ihnen selbst während der ersten schweren Trauerzeit zuteil wurde. Das Workshopangebot ändert sich von Jahr zu Jahr! 

 

 

Trommelworkshop:
Bastelworkshop:
 
Meditationsworkshop:
 
 
Intuitives Malen:
 
 
 
Fackelwanderung mit meditativen Texten:
 
 
 
intensive Betreuung der Geschwisterkinder - die Kleinen und Großen haben mit den Kinderbetreuerinnen sehr viel Spass
 
 

Immer wieder treffen wir auf die Erkenntnis, dass wir zwar Geschehenes nicht ungeschehen machen können, dass unsere gelieben Kinder jenes Leben, das wir uns für sie gewünscht hätten, nicht leben dürfen - und doch merken wir, dass wir dem Kummer und dem Schmerz nicht hilflos ausgeliefert sind, selbst wenn wir ihn als überwältigend erleben, dass wir unsere Trauer verändern können : aus unserer eigenen Kraft heraus und mit der Hilfe anderer Menschen!

Wir erkennen auch, dass LOSLASSEN nicht VERGESSEN heißt - sondern: IM HERZEN BEHALTEN - in liebevoller Erinnerung und mit einem Lächeln!

 

 

Den Abschluss des Workshops bildet ein

Abschiedsfest für die ganze Familie -

für uns,unsere lebenden Kinder, unsere verstorbenen Kinder und in der Hoffnung auf die noch kommenden Kinder